Hier werden häufig gestellte Fragen (frequently asked questions - FAQ) beantwortet, um dem geneigten Leser einen Einblick in die Materie zu verschaffen. Die Fragen werden in Themenbereiche unterteilt:
Fragen zu Internet und Domain
Fragen zu HTML
Fragen zu Homepage und Webdesign
Haben Sie weitere Fragen, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Fragen zu Internet und Domain
Was ist das Internet?
Was bedeutet Client-Server-Technologie?
Was ist das WorldWideWeb (WWW)?
Was ist eine Domain?
Wo kann ich mehr erfahren?
Fragen zu HTML
Was ist HTML?
Wo kann ich mehr erfahren?
Fragen zu Homepage und Webdesign
Warum brauche ich eine Homepage?
Warum sollte ich webwigwam fragen, das kann ich doch selber machen?
Suchmaschinen Ranking: - Worauf kommt es eigentlich an?
Warum Menüleiste nach rechts?
Wo kann ich mehr erfahren?
Antworten zu Internet und Domain
Was ist das Internet?
Was wir heute unter "Internet" verstehen, ist nicht ein einziges homogenes Computernetz, sondern ein Verbund aus vielen kleinen, territorial oder organisatorisch begrenzten Netzen. Diese Netze besitzen eine Anbindung an große Hauptverbindungen (Backbones) und damit an das Gesamtnetz. Auch kommerzielle Internet-Provider hängen an entsprechenden Netzen. Und Endanwender, die ihren Internet-Zugang in Form einer Verbindung zu einem solchen Provider haben, können über diese Brücke das gesamte Internet nutzen.
Der kleinste gemeinsame Nenner des gesamten Datenverkehrs im Internet ist ein Protokoll namens TCP/IP
(Transmission Control Protocol / Internet Protocol). Erst durch dieses Protokoll wurde historisch gesehen aus einem begrenzten Netz ein Netz der Netze.
Alle Dienste im Internet bauten auf diesem Protokoll auf. Beispiele für Dienste im Internet sind:
Jeder Rechner, der am Internet teilnimmt, ist mit einer numerischen IP-Adresse im Netz angemeldet. Rechner, die ans Internet angeschlossen sind, werden als Hosts oder Hostrechner bezeichnet. Wenn Sie also mit Ihrem PC im Web surfen oder neue E-Mails abholen, sind Sie mit einer IP-Adresse im Internet angemeldet. Ihr Zugangs-Provider, über dessen Hostrechner Sie sich einwählen, kann feste IP-Adressen für Sie einrichten. Große Zugangs-Provider, etwa Online-Dienste wie T-Online oder AOL, vergeben auch personenunabhängig dynamische IP-Adressen für jede Internet-Einwahl.
Was bedeutet Client-Server-Technologie?
Für die einzelnen Internet-Dienste wie World Wide Web, Gopher, E-Mail, FTP usw. muss auf
einem Hostrechner, der anderen Rechnern diese Dienste anbieten will,
eine entsprechende Server-Software laufen.
Ein Hostrechner kann einen Internet-Dienst nur anbieten,
wenn eine entsprechende Server-Software auf dem Rechner aktiv ist,
wenn der Rechner "online" ist, und wenn keine schützende Software (Firewall) den Zugriff
von außen verhindert bzw. einschränkt.
Server sind Programme, die permanent darauf warten, dass eine Anfrage eintrifft,
die ihren Dienst betreffen. So wartet etwa ein Web-Server darauf, dass Anfragen eintreffen,
die Web-Seiten auf dem Server-Rechner abrufen wollen.
Clients sind dagegen Software-Programme, die typischerweise Daten von Servern anfordern.
Ihr Web-Browser ist beispielsweise ein Client. Wenn Sie etwa auf einen Verweis klicken,
der zu einer HTTP-Adresse führt, startet der Browser, also der Client,
eine Anfrage an den entsprechenden Server auf dem entfernten Hostrechner.
Der Server wertet die Anfrage aus und sendet die gewünschten Daten.
Um die Kommunikation zwischen Clients und Servern zu regeln, gibt es entsprechende Protokolle.
Client-Server-Kommunikation im Web etwa regelt das HTTP-Protokoll.
Ein solches Protokoll läuft oberhalb des TCP/IP-Protokolls ab.
Dass ein Client Daten anfordert und ein Server die Daten sendet, ist der Normalfall.
Es gibt jedoch auch "Ausnahmen". So kann ein Client nicht nur Daten anfordern,
sondern auch Daten an einen Server schicken: zum Beispiel,
wenn Sie per FTP eine Datei auf den Server-Rechner hochladen,
wenn Sie eine E-Mail versenden oder im Web ein Formular ausfüllen und abschicken.
Bei diesen Fällen redet man auch von Client-Push ("Client drängt dem Server Daten auf").
Ein anderer Ausnahmefall ist es, wenn der Server zuerst aktiv wird und dem Client
etwas ohne dessen Anforderung zuschickt.
Das nennt man Server-Push ("Server drängt dem Client Daten auf").
Was ist das WorldWideWeb (WWW)?
Das World Wide Web (WWW) ist der jüngste Dienst innerhalb des Internet. Das Web zeichnet sich dadurch aus, dass es auch ungeübteren Anwendern erlaubt, sich im Informationsangebot zu bewegen. Wenn Sie mit einem Browser im Web unterwegs sind, brauchen Sie sich nicht um Dateinamen oder um komplizierte Eingabebefehle zu kümmern. Das bequeme Navigieren mit Hilfe einfacher Mausklicks wird auch als "Surfen im Netz" bezeichnet.
Was ist eine Domain?
Computer können mit Zahlen besser umgehen, Menschen in der Regel besser mit Namen. Deshalb hat man ein System ersonnen, das die zahlenbasierte Adressierung der Computer (IP-Adresse) für die Endanwender in anschauliche Namensadressen übersetzt (Domain Name Service - DNS).
Eine Namensadresse (Domain-Name) in diesem System gehört zu einer Top-Level-Domain (TLD). Die einzelnen Teile solcher Namensadressen sind durch Punkte voneinander getrennt. Namensadressen (Domains) sind beispielsweise yahoo.com, mozilla.org oder webwigwam.de.
Top-Level-Domains stehen in so einem Domain-Namen an letzter Stelle. Es handelt sich um einigermaßen sprechende Abkürzungen. Die Abkürzungen, die solche Top-Level-Domains bezeichnen, sind entweder Landeskennungen oder Typenkennungen. Beispiele sind:
- de = Deutschland
- at = Österreich
- ch = Schweiz
- it = Italien
- my = Malaysia
- com = Kommerziell orientierter Namensinhaber
- org = Organisation
- net = Allgemeines Netz
- edu = amerikanische Hochschulen
- gov = amerikanische Behörden
- mil = amerikanische Militäreinrichtungen
- biz = Unternehmen
- info = Informationsdienste aller Art
Jede Top-Level-Domain stellt einen Verwaltungsbereich dar, für den es eine "Verwaltungsbehörde" gibt, die für die Namensvergabe von Domains innerhalb ihres Verwaltungsbereichs zuständig ist. Wenn Sie beispielsweise einen Domain-Namen wie MeineFirma.de beantragen wollen, muss der Antrag an das DENIC (Deutsches Network Information Center) gestellt werden. Kommerzielle Provider erledigen das für Sie, wenn Sie dort einen entsprechenden Service in Anspruch nehmen. Ihren Wunschnamen erhalten Sie aber nur, wenn die Namensadresse noch nicht anderweitig vergeben wurde. Schlaufüchse sind daher auf die Idee gekommen, tausende Domain-Namen für sich zu reservieren, um sie dann an Interessenten weiterzuverkaufen. Mittlerweile gibt es um die Domain-Namen leider schon eine ganze Latte von Schauergeschichten und Rechtsstreitigkeiten. Wenn etwa zwei zufällig gleichnamige Firmen, die sonst nichts miteinander zu tun haben, den gleichen Domain-Namen reservieren lassen wollen, kann nur eine der Firmen den Zuschlag erhalten. Beliebt geworden sind angesichts der Namensknappheit mittlerweile auch längere Namensadressen wie heute-geh-ich-ins-kino.de.
Inhaber von Domain-Namen können nochmals Sub-Level-Domains vergeben. So gibt es beispielsweise eine Domain namens seite.net. Die Betreiber dieser Domain haben nochmals Sub-Domains vergeben, wodurch Domain-Adressen wie java.seite.net oder javascript.seite.net entstanden.
Antworten zu HTML
Was ist HTML?
HTML bedeutet HyperText Markup Language und ist ein so genanntes software-unabhängiges Klartext-Format. HTML-Dateien können Sie mit jedem beliebigen Texteditor bearbeiten, der Daten als reine Textdateien abspeichern kann. Es gibt also keine bestimmte Software, die man zum Erstellen von HTML-Dateien benötigt. Zwar gibt es längst mächtige Programme, die auf das Editieren von HTML spezialisiert sind, doch das ändert nichts an der entscheidenden Eigenschaft: HTML ist nicht an irgendein bestimmtes, kommerzielles Software-Produkt gebunden. Diese wichtige, vielleicht sogar wichtigste Eigenschaft von HTML sollten Sie immer im Auge behalten, wenn man Ihnen erzählen will, dass Web Publishing nur mit bestimmten Software-Produkten möglich sei.
Da HTML ein Klartextformat ist, lässt es sich auch hervorragend mit Hilfe von Programmen generieren. Von dieser Möglichkeit machen beispielsweise CGI-Scripts Gebrauch. Wenn Sie im Web zum Beispiel einen Suchdienst benutzen und nach einer Suchanfrage die Ergebnisse präsentiert bekommen, dann ist das, was Sie am Bildschirm sehen, HTML-Code, der von einem Script generiert wurde.
HTML ist eine so genannte Auszeichnungssprache (Markup Language). Sie hat die Aufgabe, die logischen Bestandteile eines textorientierten Dokuments zu beschreiben. Als Auszeichnungssprache bietet HTML daher die Möglichkeit an, typische Elemente eines textorientierten Dokuments, wie Überschriften, Textabsätze, Listen, Tabellen oder Grafikreferenzen, als solche auszuzeichnen.
Auszeichnungen markieren Anfang und Ende von Elementen. Um etwa eine Überschrift auszuzeichnen, lautet das Schema:
<Überschrift> Text der Überschrift <Ende Überschrift>
Bei einem Element, das wiederum Unterelemente besitzt, etwa einer Aufzählungsliste,
lässt sich das gleiche Schema anwenden:
<Liste>
<Listenpunkt> Text des Listenpunkts <Ende Listenpunkt>
<Listenpunkt> Text des Listenpunkts <Ende Listenpunkt>
<Ende Liste>
Web-Browser, die HTML-Dateien am Bildschirm anzeigen, lösen die Auszeichnungsmarkierungen auf und stellen die Elemente dann in optisch gut erkennbarer Form am Bildschirm dar. Dabei ist die Bildschirmdarstellung aber nicht die einzige denkbare Ausgabeform. HTML kann beispielsweise genauso gut mit Hilfe synthetisch erzeugter Stimmen auf Audio-Systemen ausgegeben werden.
Eine der wichtigsten Eigenschaften von HTML ist die Möglichkeit, Verweise zu definieren. Verweise ("Hyperlinks") können zu anderen Stellen im eigenen Projekt führen, aber auch zu beliebigen anderen Adressen im World Wide Web und sogar zu Internet-Adressen, die nicht Teil des Web sind.
Durch diese einfache Grundeigenschaft eröffnet HTML völlig neue Welten. Das Bewegen zwischen räumlich weit entfernten Rechnern wird bei modernen grafischen Web-Browsern auf einen Mausklick reduziert. In Ihren eigenen HTML-Dateien können Sie Verweise notieren und dadurch inhaltliche Verknüpfungen zwischen Ihren eigenen Inhalten und denen anderer Anbieter herstellen. Auf dieser Grundidee beruht letztlich das gesamte World Wide Web, und dieser Grundidee verdankt es seinen Namen.
Antworten zu Homepage und Webdesign
Warum brauche ich eine Homepage?
Wenn Sie in einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit oder das Marketing sind, oder als Selbständiger oder Freiberufler tätig sind, sollten Sie sich bei Zeiten mit dieser Frage beschäftigen.
Da das Internet per Definition global präsent ist, gibt es jede Internet-Adresse nur ein mal (siehe auch: Was ist eine Domain?).
Ist Ihr Wunschname bereits vergeben, müssen Sie auf Alternativen ausweichen, welche für Ihre Kunden nicht mehr intuitiv und schlüssig erscheinen. Viele gute Adressen sind bereits vergeben.
Falls ihre Wunschdomain noch frei ist, dann lassen Sie sich umgehend registrieren. Eine Visitenkarte im Web unter eigenem Namen kostet unterm Strich um 25 € pro Jahr + einmalig um 150 € für die Einrichtung und Erstellung (siehe Paket-Preise).
Mit eigener Präsenz im Web wird Ihr Umsatz nicht zwingend explodieren, allerdings wird er ohne unter Umständen rückläufig sein. Der Kunde konsumiert nicht mehr, aber er wechselt seine Informationsquellen mit der Entwicklung und Verbreitung der Informationsmedien.
Wann haben Sie das letzte mal im Branchenbuch nachgeschlagen und wie viel mehr an Informationen könnten auf Ihrer Homepage rund um die Uhr abrufbar sein?
Lassen Sie sich doch einfach mal unverbindlich beraten. Kontakt
Warum sollte ich webwigwam fragen, das kann ich doch selber machen?
Das demokratische am Web ist, dass jeder selber mitmachen kann. Für eine private Homepage mag das Sinn machen, obwohl auch hier viele Fallen lauern.
Man sollte sich darüber im klaren sein, dass man mit diesem Schritt vom Schatten ins Licht der Öffentlichkeit Verantwortung übernimmt, zu der man auch gezogen werden kann. Schliesslich werden unterschiedliche Bereiche des Rechtes berührt (z.B. Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Namensrecht, Teledienst- und Medienrecht).
Wenn Sie mit Ihrer Internet-Präsentation wirtschaftliche Interessen verfolgen, sollten Sie sich umfassend informieren und professionell beraten lassen. Nachfolgend finden Sie Fragen, die Sie sich oder anderen stellen sollten:
- Welche Internet-Adresse (siehe auch: Was ist eine Domain?) ist für mich sinnvoll?
- Darf ich meinen Wunsch-Domain-Namen verwenden (Markenrecht, Namensrecht)?
- Welche Inhalte und Dienste sollen veröffentlicht werden?
- Wie viel Speicherplatz für meine Homepage brauche ich wirklich?
- Wie kann ich meine Inhalte für eine gute Platzierung bei den Suchmaschinen aufbereiten?
- Wie oft müssen die Daten aktualisiert werden?
- Wer ist mein Kunde und wer gehört zur Zielgruppe?
- Welche Ausgabemedien benutzt meine Zielgruppe überwiegend?
- Welchen Informationsweg für Kontakte möchte ich etablieren (E-Mail, Telefon, FAX)?
- Was kostet das alles in Zeit und Geld?
HTML-Text kann unterschiedlichen Versionen des HTML-Standards entsprechen.
Je nach verwendetem Standard und Unterstützung von Client und Server können verschiedene Web-Technologien kombiniert werden (z.B. CSS Stylesheets, XML und XML-Derivate, JavaScript/DOM, CGI und Perl, PHP, ASP, Java, ActiveX, Flash, usw.).
Der HTML-Quellcode einer Webseite wird vom Client interpretiert. Hierbei gibt es Interpretationsspielraum. Unterschiedliche Clients können den Inhalt auch unterschiedlich ausgeben.
Clients sind meist grafische Internet-Browser für den Computer. Aber auch reine Text-Browser, internetfähige Fernseher, Spiel-Konsolen, PDA's oder akustische Ausgabemodule für Sehbehinderte gehören dazu.
Selbst die "normalen" Internet-Browser wie MS Internet Explorer, Netscape Navigator oder Opera, um nur einige zu nennen, stellen in jeder ihrer Entwicklungsversionen in Kombination mit den vielfältigen Betriebssystemen des Computers und den spezifischen Einstellungsmöglichkeiten des Anwenders sehr viele mögliche Sichten und Ausgabeformen einer Webseite zur Verfügung.
Die Erstellung von Webseiten kann also nur ein Kompromiss zu Gunsten der Zielgruppe sein. Trotzdem sollten ausgiebige Tests mit möglichst vielen Clients durchgeführt werden, um den Inhalt immer ansprechend zu präsentieren. Es gehört viel Erfahrung dazu, um eine Präsentation im Internet ansprechend, nutzbar und informativ zu gestalten.
Suchmaschinen Ranking Worauf kommt es eigentlich an?
Das Wettrüsten zwischen Sitebetreibern und Suchmaschinen wird vielleicht nie ein Ende finden. Doch abgesehen von unlauteren Methoden, gibt es auch Fakten. Garantieren kann es zwar niemand, doch diese Dinge sollten man schon bei der Seitenerstellung beachten.
excite.de
- Häufigkeit des Suchwortes im Text
- Suchwort im Titel
- Suchwort am Anfang des Dokumentes
- Excite nimmt nur .de Domainen auf, andere anzumelden ist zwecklos
lycos.de
- Seitentitel
- Überschriften
- Keyworddichte (Anzahl im Verhältnis zur Position und Textmenge)
- Meta-Tags werden nicht berücksichtigt
- Im Lycos-Katalog aufgenommene Seiten werden bevorzugt
- Title und Body müssen zusammen mindestens 75 Woerter enthalten, sonst wird nichts aufgenommen.
altavista.de
- Anzahl der Keywords
- Position der Keywords (je weiter oben desto wichtiger)
- Seitentitel
- Metatags
- Die Dichte der Keywords. Je näher die Keywords beieinander stehen, desto mehr zählt die Seite
fireball.de
- Die URL mitsamt Domainname, Verzeichnis- und Dateiname spielt hier die erste Geige. Alles andere, etwa Metatags oder Keywordhäufigkeit, kommt erst bei einer Mehrwortsuche zum Tragen. Für Fireball zu optimieren heißt also in erster Linie einen sinnvollen und aussagekräftigen Dateinamen zu finden.
infoseek.de
- Seitentitel
- URL
- Links von anderen Seiten (siehe weiter unten)
google.de
Google sucht auch bei Yahoo und ist abgesehen von ihrer ohnehin steigenden Beliebtheit schon deshalb unbedingt in die Ranking-Strategie miteinzubeziehen.
- Keyworddichte (Anzahl im Verhältnis zur Position und Textmenge)
- Seitentitel
- URL (ähnlich Fireball, aber weit weniger dominant)
- Links von anderen Seiten. Die Wirksamkeit dieser Methode ist umstritten. Die Idee ist, je mehr Links auf eine Seite weisen, desto wichtiger ist sie wahrscheinlich auch. Auf Brücksenseiten zum Beispiel weist in der Regel kein einziger Link, solche Vorkommnisse stuft Google deshalb als Spamming ein.
Warum Menüleiste nach rechts?
Sie haben recht, auf den meisten Internetseiten ist die Menüleiste links. Nur gibt es bei genauerer Überprüfung keinen plausiblen Grund dafür. Im Gegenteil - es gibt sogar Gründe dagegen:
- Das linke Menü stört beim Ausdruck, da hier der eigentlich interessante Inhalt durch das Menü nach rechts verschoben wird und somit bei den meisten Seiten über den Druckbereich hinausragt. Im Ausdruck fehlen die Zeilenenden und der Besucher (=potentieller Kunde) ärgert sich.
- Suchmaschinen gewichten die Relevanz der Seite nach unterschiedlichen und komplexen Kriterien. Eines ist die Reihenfolge und Platzierung des Inhaltes. Liegt der Inhalt der Seite hinter dem Menü (beim linken Menü ist das so, da auch Suchmaschinen von links nach rechts lesen), verliert der Inhalt an Relevanz und die Seite erscheint in der Trefferliste der Suchmaschine weiter hinten.
- Die meisten Menschen sind Rechtshänder und benutzen die Maus mit der rechten Hand. Doch wenn der Mauszeiger zum Menü auf der linken Seite geführt wird, kreuzt er dabei die Sichtachse Auge-Monitor. Das ist unergonomisch und stört unterschwellig die Konzentration.
- Auch wenn auf vielen Internetseiten das Menü links erscheint, sind wir eigentlich anderes gewohnt. Da wir von links nach rechts lesen, halten wir die Zeitung oder Zeitschrift an der rechten Seite zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand fest und blättern von rechts nach links. Auch kennt man bei Zeitschriften oder Aktenordnern am rechten Rand einen Index zum schnelleren Finden des Gesuchten.
Aus diesen Gründen empfehlen wir die Navigationselemente am rechten Seitenrand zu platzieren. Zusätzliche Verweise am unteren Ende der Seite haben sich ebenfalls als sinnvoll erwiesen.
Wo kann ich mehr erfahren?
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